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21.10.11 00:00 Uhr
Der Stolz der Reichsbahn - die 18201

Fünfzig Jahre ist für eine Dampflok strenggenommen gar kein Alter. Erst recht nicht für die 18201 - der schnellsten betriebsfähigen Dampflok der Welt. Dabei ist diese formschöne und superschnelle Maschine ein Zusammenbau aus vier anderen Loks. So stammt das Trieb- und Fahrwerk von der Lok, die bis zum II. Weltkrieg die sogenannten Henschel-Wegmann-Züge zwischen Berlin und Dresden zog und noch bis heute den Zeitrekord auf dieser Strecke inne hat. Der Tender stammt von einer schweren Güterzuglok. Am 31. Mai 1961 verließ dieser Neubau aus Altteilen die Meininger Eisenbahnschmiede. Die DDR-Reichsbahn verfügte mit ihr über eine schnellfahrende Dampflok für Probefahrten im 160 km/h-Bereich. Nach ihrem Umbau auf Ölfeuerung fuhr sie am 11. Oktober 1972 zwischen Gräfenhainichen und Pratau mit 182,5 km/h einen neuen Rekord ein.

Heute ist die 18201 ein technisches Denkmal und weiterhin für Sonderfahrten im Einsatz. Teilweise legt die 50-Jährige ohne Störung und fremde Hilfe mehrere hundert Kilometer am Stück zurück.

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